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Gewerbsmässiger Liegenschaftenhandel aufgrund überwiegender Fremdfinanzierung

Gewerbsmässiger Liegenschaftenhandel aufgrund überwiegender Fremdfinanzierung

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Direkte Steuern

Gewerbsmässiger Liegenschaftenhandel aufgrund überwiegender Fremdfinanzierung

Der Steuerpflichtige übernahm zusammen mit einer anderen Person per 1. Januar 2007 eine Liegenschaft zu Gesamteigentum. Die Liegenschaft wurde für CHF 2.1 Mio. in eine einfache Gesellschaft eingebracht. Die Liegenschaft wurde im Jahr 2019 für CHF 7.4 Mio. veräussert. Das Steueramt Zürich qualifizierte den Steuerpflichtigen aufgrund des Verkaufs der Liegenschaft als gewerbsmässigen Liegenschaftenhändler und rechnete ein steuerbares Einkommen von CHF 1.94 Mio. bei der direkten Bundessteuer auf.

Das BGr verweist auf die konstante Praxis bezüglich der Indizien, welche auf eine selbständige Erwerbstätigkeit schliessen lassen: systematische oder planmässige Art und Weise, Häufigkeit der Transaktionen, kurze Besitzdauer, enger Zusammenhang mit der beruflichen Tätigkeit, spezielle Fachkenntnisse, Einsatz erheblicher fremder Mittel zur Finanzierung der Geschäfte und Verwendung der erzielten Gewinne bzw. deren Wiederanlage in gleichartige Vermögensgegenstände.

Die Vorinstanz schloss auf das Vorliegen eines gewerbsmässigen Liegenschaftenhandels da der Steuerpflichtige keine eigenen Mittel zum hälftigen Erwerb der Liegenschaft eingesetzt hatte, sondern den Kaufpreis von CHF 2...

iusNet StR 27.03.2024

 

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