Emissionsabgabe bei Kapitalerhöhung

Emissionsabgabe bei Kapitalerhöhung

Die A AG hat Sitz in U. und V. und betreibt eine Bank. Sie ist an der Börse kotiert. Mit Prospekt vom 29. September 2014 unterbreitete sie ihren Aktionären das Angebot, ihre Aktien gegen solche der A Group AG zu tauschen. Die für diesen Zweck erforderlichen Aktien würden von der A Group AG durch ordentliche Kapitalerhöhung geschaffen. Nach den Angaben im Prospekt bezweckten die A Group AG und die A AG mit dem Umtauschangebot die Schaffung einer Struktur, in welcher die A Group AG 100 % der Aktien der A AG halten würde. Damit sollte die Abwicklungsfähigkeit der Gruppe A mit Blick auf bankenaufsichtsrechtliche Anforderungen verbessert werden. Im Angebotsprospekt wurde überdies festgehalten, die A Group AG habe im Sinn, eine Kraftloserklärung der restlichen Beteiligungspapiere (sog. börsenrechtlicher Squeeze-out) zu veranlassen, wenn sie im Rahmen des Umtauschangebots zumindest 98 % aller ausgegebenen Aktien der A AG erwerben könne. Werde diese Schwelle nicht erreicht, gelinge aber zumindest der Erwerb von 90 % der Aktien, werde voraussichtlich eine Fusion unter Abfindung (sog.

iusNet StR 24.02.2020

 

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